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Betreff: Kurzbericht Symposium Basler Förderverein
9.3.12
Liebe alle von unserer EZKommission,
ich
konnte letzten Freitag am Symposium teilnehmen, das der Basler Förderverein
für medizinische Zusammenarbeit anlässlich des 20-jährigen Bestehens
organisierte.
Es
sei als Dank an die SpenderInnen und Spender, besonders auch an unsere
Kommission/ den Kanton / zu verstehen. Die kritsche und genaue Begleitung
durch uns (Bsp. Abwasserfrage beim Spital in Sambia) wurde dankend erwähnt.
Die
vielen Beiträge waren dicht und eindrücklich. Besonders interessant A.
Fritschi von der DEZA zur aktuellen Ausrichtung im Gesundheitsbereich, dann
aber auch selbstkritische Überlegungen zur Zusammenarbeit durch den ehem.
Vereinspräsidenten, Kurzberichte, über die langjährige
Zusammenarbeit von KollegInnen aus Serbien, Lettland und Sambia
und je von jemandem aus Basel. Interessante Inputs von Experten aus Basel,
Lettland und Afrika aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zur
Identitätsfrage in Europa, zum eigenen Gewinn in der Begegnung mit
Fremdem, zur Machtfrage, zur Rolle von NGOs und
staatlichen Institutionen, von Freiwilligenarbeit und professioneller
Arbeit usw. .
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Die ausländischen
VertreterInnen betonten alle, dass neben dem Wissen und der materiellen
Hilfe vor allem der Respekt und die Anerkennung ihrer eigenen
Leistung eine wertvolle Hilfe sei. Ein serbischer Arzt sagte,
diese Zusammenarbeit habe ihm und seinen KollegInnen ermöglicht,
ihre eigene Arbeit realistisch wertzuschätzen, da die Basler Kollegen
sie immer auf ihre eigenen Ressourcen hin angesprochen haben. Die Basler
hinwiederum berichteten, wie sie durch den Austausch mit KollegInnen in
total andern Welten ihrerseits viel über diese aber auch über sich lernen.
Die
Tagung war gut besucht und sehr gut organisiert und gab sehr viel
Information und Denkanstösse. Der ganze Eindruck war, dass in diesem Verein
hochmotivierte ÄrztInnen und Pflegende sich über lange Zeit in
Freiwilligenarbeit in eindrücklicher Verbindlichkeit auf ihre
Projektpartner im Osten und Süden eingelassen haben und ihre
medizinischen Kenntnisse, Erfahrungen und Ressourcen in grossem Respekt mit
den ausländischen Partnern des gleichen Berufsfeldes teilen.
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In
unserer Kommission haben wir von diesem Verein logischerweise Anträge
für materielle Unterstützung ihrer Partner gesehen, eindrücklich, was sie
am Symposium von ihrer eigenen erstaunlich breiten Ausbildungs- /
Weiterbildungstätigkeit berichteten: Z.Bsp. in Sambia über die Jahre Kurse
mit Ausbildung von 880 Pflegenden, zur Zeit Unterstützung bei
Hebammenkursen; in Serbien über Jahre gefragte Weiterbildungskurse mit
hunderten von von TeilnehmerInnen , usw usw.
Ich
wurde gebeten, der EZKommission den grossen Dank des Vereins weiterzugeben
- was ich hiemit sofort und gern mache. Weitere Info zum Förderverein und
deren Projekte auf www.globalmed.ch
Herzlich,
Ursula Walter
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