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  • Ein Unrecht ist erst vollkommen, wenn das letzt Wort dagegen verstummt.
    Otto F. Walter

  • Nicht Schweigen sondern Schwatzen ist das Gegenteil des Sprechens.
    Heimito von Doderer

  • Durch Kommunikation können Ansichten zu Einsichten werden.
    Ernst Reinhardt

  • Keiner bescheidet sich gern mit dem Teile, der ihm gebühret, Und so habt ihr den Stoff immer und ewig zum Krieg.
    Goethe

  • Man darf sich das Gehirn nicht so lange deformieren lassen, bis das Brett vor dem Kopf passt.
    Peter Cerwenka

  • Ein bisschen schwer ists, sich mit sich selbst zu vertragen, und doch im Grunde das einzige, woraufs ankommt.
    Geothe

  • Wahre Gastfreundschaft besteht darin, Gedanken bei sich zu empfangen.
    Peter Cerwenka

  • Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
    Erich Fromm

  • Denken ist etwas vulkanisch anderes als nur Klugheit und Verständigkeit:
    Rudolf Jakob Humm

  • Die Zukunft ist als Raum der Möglichkeiten der Raum unsererer Freiheit.
    Karl Jaspers

  • Altern ist, übrigens auch, dass Du Dich immer öfter zu Dir sagen hörst: "Es ist nicht wichtig".
    Christa Wolf

  • Der Zeitdruck ist der beste Ansporn für Leistungen und die beste Ausrede für Fehlleistungen.
    Ernst Reinhardt

  • Nicht mangelnde Liebe, sondern mangelnde Freundschaft führt zu unglücklichen Ehen.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Stimmen werden lauter, wenn das Verständnis abnimmt.
    Friedrich Georg Jünger

  • Man muss soviel Boden unter den Füssen haben, dass man den Standpunkt dann und wann wechseln kann.
    Heinrich Scholz

  • Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte.
    Friedl Beutelrock

  • Nicht auf der geraden Strasse, sondern auf den Umwegen findet man das Leben.
    Robert Walser

  • Hoffen heisst, allem Elend dieser Welt ein Trotzdem entgegenzuschleudern.
    Peter Cerwenka

  • Je üppiger die Pläne blühen, um so verzwickter wird die Tat.
    Erich Kästner

  • Ein Kind zu haben, heisst entdecken, dass es viel wichtiger ist, zu lieben als geliebt zu werden.
    Claude Mauriac

  • Die Gefahr bei der Suche nach der Wahrheit liegt darin, dass man sie manchmal findet.
    William Faukner

  • Vivre, c'est vérifier.
    Albert Camus

  • Wer die Macht hat, stellt sich nicht gerne in Frage.
    Margarete Mitscherlich

  • Le jugement d'un seul n'est pas la loi de tous.
    Jean-Paptiste Gresset

  • Auch unsere Irrtümer sind die unseren, sie zeigen uns, wie wir sind.
    Stefan Zweig

  • Geisteskräfte wirken ohne jede Lärmentwicklung.
    Peter Cerwenka

  • Ueber die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
    Nestroy

  • Das Leben hat es wie die Hunde: es liebt die nicht, die Angst vor ihm haben.
    Hans Albrecht Moser

  • Schwer ist es, die rechte Mitte zu finden: das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben.
    Jeremias Gotthelf

  • Rien n'est si doux ni si dur que le cœur.
    G.C. Lichtenberg

  • Glücklich ist, wer in jedem Lebensalter über die Möglichkeiten verfügt, die seinen Fähigkeiten entsprechen.
    Ernst Reinhardt

  • Es gibt Festredner, Anklageredner, Entschuldigungsredner, Hetzredner und Besänftigungsredner. Am häufigsten sind die Drumherumredner.
    Sigmund Graff

  • Die Nase rümpft oft vor verblühten Rosen, wer vor der Knospe kniete.
    Shakespeare

  • Tout age porte ses fruits, il faut savoir les cueillir.
    Raymond Radiguet

  • La parole n'est pas faite pour couvrir la vérité mais pour la dire.
    José Marti

  • Es gibt in jeglichem Leben harte Schläge, wie es in jeglichem Sommer Gewitter gibt; und je schöner der Sommer ist, um so mächtiger donnern die einzelnen Gewitter über die Erde.
    Goethe

  • Doux est le souvenir des peines passées.
    Cicéron

  • "Ich" ist kein Hindernis für den Verkehr mit Menschen.
    Witold Gombrowicz

  • Faire confiance est une preuve de courage, être fidèle un signe de force.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
    Martin Kessel

  • Höflichkeit ist wie ein Luftkissen; es mag wohl nichts drin sein aber es mildert die Stösse des Lebens.
    Arthur Schopenhauer

  • N'entretenez pas de votre bonheur quelqu'un de moins heureux que vous.
    Pythagoras

  • Humor: mit einer Träne im Auge lächelnd dem Leben beipflichten.
    Friedl Beutelrock

  • Die einzige Möglichkeit, eine Frau zu verstehen, ist, sie zu lieben. Aber dann ist es auch nicht mehr nötig, sie zu verstehen.
    Curt Götz

  • Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
    Carl Hilty

  • Zu wissen, was man will, ist leichter als zu wissen, was man kann.
    Ernst Reinhardt

  • Ce qu'on sait, savoir qu'on le sait; ce qu'on ne sait pas, savoir qu'on ne le sait pas; c'est savoir véritablement.
    Confucius

  • Die einen erkennt man an ihren Taten, die anderen an ihrem Getue.
    Martin Kessel

  • Danger dans la voix: -Avec une voix puissante, on est presque hors d'état de penser des choses fines.
    Nietzsche

  • Das Glück besteht nichtg darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust.
    Tolstoi

  • Nul n'est plus esclave que celui qui se croit libre sans l'être.
    Goethe

  • In der Welt ist es sehr selten mit dem Entweder-Oder getan.
    J. W. v. Goethe

  • On montre souvent trop de violence, faute d'assez de force et de courage.
    Alphonse Karr

  • Nous commençons dans la vie par imiter les autres, mais ce qui est important se développe au-delà.
    Pablo Picasso

  • Wer genug gelernt hat, hat nichts gelernt!
    Elias Canetti

  • Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen sind zwei verschiedene Gaben.
    Franz Grillparzer

  • Je engstirniger, je kleiner, je schmalhorizontiger der Standpunkt eines Menschen - um so unnachgiebiger wird er vertreten.
    Kurt Tucholsky

  • Greif nicht leicht in ein Wespennest:
    Doch wenn du greifst, so stehe fest.
    Matthias Claudius

  • Der Aufbruch zur Wahrheit erfordert den Abschied von der Unverbindlichkeit.
    Peter Cerwenka

  • Ich mag Worte wie gleichwohl oder immerhin gern leiden; denn sie erlauben, nach etwas Abfälligem noch eine Menge Anerkennendes zu sagen.
    Christian Morgenstern

  • Hinter dem Traum der ewigen Jugend steht oft die Realität ewiger Unreife.
    Ernst Reinhard

  • Frieden und Freiheit können nur dann unter uns sein, wenn jeder jeden zufrieden und frei lässt.
    Robert Walser

  • Die Wahrheiten, die wir am wenigsten gern hören, sind diejenigen, die wir am nötigsten kennen sollten.
    Chinesische Weisheit

  • Im Leben hat man meistens zwischen dem guten Ruf und dem Vergnügen zu wählen. Und man erkennt, dass der gute Ruf kein Vergnügen ist
    Alfred Polgar, österr. Feuilletonist (1873 - 1955)

  • Das Schlimme ist, dass die Unfähigkeit zu denken so oft mit der Unfähigkeit zu schweigen Hand in Hand geht.
    Hans Krailsheimer, dt. Aphoristiker (1888 - 1958)

  • Ein Gramm Wissen ist einem Zentner Ueberzeugung und einer Tonne Meinung vorzuziehen.
    Manès Sperber

  • Ueberzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.
    Friedrich Nietsche

  • Zu dem Eifer, die Wahrheit zu entdecken, muss der Eifer kommen, sie für das Glück der Menschheit zu gebrauchen.
    Herbert Spencer

  • Die meisten vollendeten Tatsachen sind weder vollkommen noch beendet.
    Ernst Reinhardt

  • Wichtig ist, dass man Ratlosigkeit aushalten kann, ohne sich zu vorschnellen Lösungen verführen zu lassen.
    Gertrud Leutenegger

  • Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.
    Ernst Reinhardt

  • Es gibt vielleicht auf der ganzen Welt kein anders Mittel, ein Ding oder Wesen schön zu machen, als es zu lieben.
    Robert Musil

  • Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück.
    Benjamin Britten, engl. Komponist (1913-1976)

  • Das erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander.
    F. von Schlegel

  • Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es verschwenden.
    Ricarda Huch

  • Ehe man tadelt, sollte man immer versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Der Edle verlangt etwas von sich selbst. Der Niedrigdenkende verlangt etwas von den andern.
    Konfutse

  • Man muss das Unglück mit Händen und Füssen und nicht mit dem Maul angreifen.
    Pestalozzi

  • Man gehorcht zu wenig sich selber, woraus eine Folgsamkeit gegenüber anderen Leuten entstand.
    Robert Walser

  • Am besten erkennt man den Charakter eines Menschen bei Geldangelegenheiten, beim Trinken und im Zorn
    Talmud

  • Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.
    Pestalozzi

  • Wir sind ganz für den Tag gemacht, nur diesen, den unseren...
    Nichts achtlos, Jedes Mal ist das letzte oder könnte es sein.
    Hilde Domin


  • Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte
    Curt Goetz

  • Der Blick auf mögliche Vorteile ist der Todfeind der Bildung menschenwürdiger Beziehungen.
    Theodor W. Adorno

  • Zeit hat man merkwürdigerweise immer gerade dann am meisten, wenn man am wenigsten mit knausert.
    Wolfdietrich Schnurre

  • Das Verschweigen des Unrechts ist eine Einladung zu seiner Wiederholung.
    Peter Cerwenka

  • In Worte lässt sich Liebe nicht fassen. Man kann sie nur leben oder lassen.
    Robert Gernhardt

  • Jeder Verlust bereichert die Freiheit.
    Helen Grund

  • Viele wollen nicht zur Ruhe kommen, um nicht das erledigen zu müssen, was sie für eine Phase der Ruhe aufgeschoben haben.
    Ernst Reinhardt

  • Im Leben hat man meistens zwischen dem guten Ruf und dem Vergnügen zu wählen. Und man erkennt, dass der gute Ruf kein Vergnügen ist.
    Alfred Polgar,
    österr. Schriftsteller (1873 - 1955)

  • Erfahrungen sind der einzige Reichtum, weil man ihn nicht verlieren, nur verschenken kann - und weil man ihn auch dann behält, wenn man ihn verschenkt.
    Hans Habe,
    österr. Schriftsteller (1911 - 1977)

  • Man muss nicht ein Pflaster, weil es einmal gut getan hat, das ganze Leben aufgelegt lassen.
    Rainer Maria Rilke

  • On ne peut quérir les maux dont souffre la société à moins d'en parler ouvertement.
    John Stuart Mill

  • Zuhausesein, Hingehörendürfen, ist eben keine Frage der Kulisse. Oder auch des Wohlergehens. Es bedeutet, mitverantwortlich zu sein. Sich einmischen können, nötigenfalls.
    Hilde Domin

  • S'engager à fond. Ensuite, accepter avec une égale force le oui et le non.
    Albert Camus

  • Pour bien vivre, il faut oublier la hâte.
    Kurt Guggenheim


  • Nichts macht uns feiger und gewissenloser, als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.
    Marie von Ebner_Eschenbach,
    österr. Dichterin (1830 - 1916)

  • Il ne faut pas juger la nature selon nous, mais selon elle.
    Pascal

  • Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse
    W. Raabe

  • La création est aventure, elle est jeunesse et liberté.
    Simone de Beauvoir

  • Über die Nase hinaussehen ist fast wie eine Weltreise
    Julian Dillier

  • Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit
    Nicolas Chamfort

  • Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding! Wenn nur das Kleinod nicht ebenso zerbrechlich wäre, als es schön und kostbar ist.
    Goethe

  • Glücklich der, dessen Wünsche nicht durch ihre Erfüllung entzaubert werden.
    Elias Canetti

  • Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Zehen zu treten.
    Curt Götz

  • Es kommt nicht darauf an, den anderen zu verstehen, sondern in ihm das Beste zu sehen.
    Jean Duché

  • Das Reden tut den Menschen gut, wenn man es nämlich selber tut.
    Wilhelm Busch

  • Lorsqu'on croit vraiment à l'amité, on cherche à être un ami avant de chercher à avoir des amis.
    Georges Bernanos

  • Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht.
    Erich Kästner

  • La question n'est pas de savoir quel est le sens de cette vie... La seule question, c'est de savoir: que pouvons-nous fair de cette vie ?
    Loui Guilloux

  • Ohne Argwohn zu sein, ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.
    Ludwig Marcuse

  • Antworten besteht nicht darin, etwas zu sagen, das die Frage beschwichtigt.
    Maurice Blanchat

  • Es ist nie sicher, dass verborgen bleibt, was wir Böses tun, und bemekrt wird, was wir Gutes tun
    Blaise Pascal

  • Erfolge muss man langsam geniessen, sonst verschluckt man sich an ihnen.
    Erika Puthar

  • Nie ist man nüchterner, als wenn einem reiner Wein eingeschenkt wurde.
    G. W. Prager

  • Und in der Tat gibt es nichts, das man haben und nicht auch verlieren kann.
    Erich Fromm

  • Nimm dein Schicksal selber in die Hand - oder jemand anderer tut es.
    John F. Welch

  • Ein gutes Argument wirkt wundervoll. Nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.
    Bertolt Brecht

  • Eine gute Partnerschaft ist der Ort, wo wir beides finden: so viel Geborgenheit, wie wir suchen, und so viel Freiheit, wie wir brauchen.
    Ernst Reinhardt

 

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