Prijepolje

 

 

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Basler helfen serbischem Spital

 

Der "Basler Förderverein für medizinische Zusammenarbeit" steht seit Anfang 2003 in enger Partnerschaft mit dem Gesundheitszentrum Prijepolje in Serbien und geht damit eine attraktive Herausforderung ein.

 

Prijepolje

Unser Partnerspital liegt sechs Eisenbahnstunden südlich von Belgrad in einer reizvollen Gegend an der serbisch-mazedonischen Grenze. Viele Industriebetriebe sind dort stillgelegt, die Arbeitslosigkeit beträgt 40%, nur dank eigenem Gemüsegarten oder Kleinstlandwirtschaft können die Menschen hier überleben. Die Bevölkerung besteht je zur Hälfte aus Muslimen und Christen. Das Zusammenleben ist meist friedlich und dies auch während der vergangenen Krisen- und Kriegsjahre. Diese Begebenheit fördert natürlich unser Interesse und Engagement.

 

Gesundheitszentrum

Das Spital mit 160 Betten, die grosse Ambulanz sowie die neun Aussenstationen beschäftigen 340 Angestellte, davon 65 Ärztinnen und Ärzte. Diese Gesundheitseinrichtung ist ein Spiegelbild der Verhältnisse von Prijepolje: Grosser materieller Mangel an Verbrauchsmaterial, hoffnungslos veraltetes Inventar. Das Krankhausteam ist freundlich und interessiert und auch hier arbeiten die verschiedenen ethnischen Gruppen unter einem Dach. Unsere ärztlichen Partner haben ein gutes medizinisches Wissen; dies motiviert uns Basler Fachkräfte besonders.

 

Engagement aus Basel

Nomen est Omen: Der "Basler Förderverein für medizinische Zusammenarbeit" ist bestrebt, seinen serbischen Partnern medizinisches Wissen und Können weiterzugeben. Ein viertägiges Seminar im September 2003 machte den Anfang, ein weiteres wird im September 2004 folgen. Mit von der Partie im Herbst 2003 waren die Pflegefachfrauen Claudia Probst und Adelheid Neubert, die Neurologin Heidi Wolf Pagani, die Internisten Tommi Renz und Hans-Ruedi Banderet, der Radiologe Andreas Nidecker, der ORL-Spezialist Mihael Podvinec, der Frauenarzt Nenad Pavic, der Kinderarzt Georg Bienz sowie der Journalist von der "BaZ" Jürg Meyer. Natürlich beschaffen wir auch die benötigten Geräte und helfen als erstes, die gut geführte, aber bezüglich Infrastruktur besonders trostlose Psychiatrieabteilung zu renovieren. Entsprechend unserer guten Erfahrungen in Lettland laden wir besonders motivierte Kolleginnen und Kollegen nach Basel ein. Sicher beherrschen diese ihr medizinisches Handwerk unter schwierigsten Verhältnissen, doch möchten wir ihnen zeigen, auf welche Weise wir individuelle pflegerische oder medizinische Probleme angehen und welche Prioritäten wir setzen. Wir hoffen, dass die Gäste das Erlebte zu Hause umsetzen können.

 

 

Lust zur Mitarbeit

In diesem Projekt stecken eine grosse Herausforderung und viel Hoffnung: Wir brauchen weitere Mitarbeitende, wobei serbischsprechende natürlich besonders willkommen sind. Die bisherigen Serbien-Reisenden unseres Vereins sind sich sicher, dass alle zukünftig Mitgestaltenden ebenfalls eine grosse Befriedigung finden werden! Wie immer ist jede finanzielle Unterstützung hilfreich und wird direkt unseren Partnern und ihren Patienten zugute kommen:
Credit Suisse Basel-Spalenberg
zugunsten von 384295-10 Konto 30-3200-1

 

 

 

 

Prof. Dr. Andreas Nidecker                             Dr.Hans-Ruedi Banderet-Richner

Tel. 061 686 42 42                                         Tel. 061 321 70 00

 

 

www.globalmed.ch / post@globalmed.ch