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Zambia

Der Basler Förderverein engagiert sich seit 1993 im St. Pauls Hospital in Kashikishi, einem Distriktspital im ländlichen Norden Zambias, idyllisch am Mweru-See gelegen. Malaria, Tuberkulose, Durchfallerkrankungen, AIDS, Mangelernährung, geburtshilfliche Probleme sowie Traumatologie sind die grössten medizinischen Herausforderungen.

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Mit vielen Hilfestellungen versucht der Basler Förderverein (BFV), das Grundversorgerspital für 200'000 Menschen in Gang zu halten und auszubauen.

  • Alljährlich reisen zwei bis drei Ärzteteams aus Basel in das zambische Partnerspital und arbeiten aktiv im Spitalalltag mit.
  • Erfahrene Assistenz- und Oberärzte absolvieren dort mehrmonatige Praktika in ihren jeweiligen Spezialgebieten.
  • Mit Lohnaufbesserung und Bereitstellen von genügend Wohnraum soll das knappe Kaderpersonal in Kashikishi gehalten werden.
  • Finanzierung der Ausbildung für zambische Gesundheits-Fachkräfte in der Hauptstadt Lusaka.
  • Regelmässige Lieferung von medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterial per Container.
  • Gründung und Finanzierung einer Hebammenschule, fachliche und materielle Unterstützung der Pflegefachschule.
  • Ausbau der Spital-Infrastruktur:
    • Bau einer Photovoltaik-Anlage: Das Spital kann nachts bei Bedarf beleuchtet werden und alle wichtigen Geräte im Operations- und Gebärsaal, im Labor, in der Apotheke und in der Verwaltung arbeiten rund um die Uhr zuverlässig.
    • neue kontinuierliche Wasserversorgung über vierundzwanzig Stunden, Abwasser-Entsorgung unter Gewinnung von Biogas zum Kochen und Renovation der sanitären Einrichtungen.
    • Neubau von Wohnhäuser für Kader-Fachkräfte und deren Familien.

Soziales Engagement in Kashikishi

Das Jugendzentrum Bumi Bwesu erweitert seine Tätigkeit: Neben der bisherigen Beratung Jugendlicher in sexueller und reproduktiver Gesundheit nehmen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu der Opfer sexueller und häuslicher Gewalt an. Ein präventiver Ansatz ist ebenso wichtig wie die medizinische, psychologische und soziale Betreuung der Opfer. Treibende Kraft hinter diesem Projekt ist Jody Staehelin, die sich mutig und unermüdlich für die verletzlichsten Menschen dieser Gesellschaft einsetzt. Beachten Sie bitte die Website Jumpstart Switzerland

AIDS-Waisen-Projekt

Die Folgen der AIDS-Epidemie sind allgegenwärtig. Seit 2002 unterstützt der BFV eine lokale Initiative mit dem Ziel, einigen der zahlreichen Waisen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Die Kinder sind in verschiedenen Stufen eingeschult, 16 Jugendliche absolvieren derzeit eine höhere Ausbildung und schon manche Pflegefachkräfte, Clinical Officers, Lehrer für Krankenpflege und ein Elektrotechniker haben ihr Studium abgeschlossen.

Hygiene fördern und Umwelt schonen

Dank der Finanzierung durch die Kommission für Entwicklungszusammenarbeit des Kantons Basel-Stadt konnte im Jahre 2011 eine neue Wasserfassung im Spitalareal realisiert und das geförderte Wasser in ein grosses, hoch über dem Niveau des Spitals liegendes Tanksystem gepumpt werden. Diese Reservoirs versorgen das weite Spitalareal mit den dazugehörenden Schulen ganztags mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser.

Eine permanente Wasserversorgung führt zu mehr Abwasser, darum musste die bestehende Abwasser-Bearbeitungsanlage erneuert werden. Das gebrauchte Wasser wird in fünf Sedimentiertanks geleitet, in denen die Festanteile unter Bildung von Methan fermentieren. Das Methan wird zu Kochzwecken in die Küche geleitet, das verbleibende Sediment ist wertvoller Dünger. Der flüssige Anteil der Abwässer gelangt in ein Sickerbeckensystem. Dieses wird mit Bananen, Papaya und Ananas bepflanzt und so verwandelt sich die Kläranlage in einen blühenden Garten.

28.03.2016

Mitglieder des BFV arbeiten im klinischen Alltag des St. Paul Hospitals aktiv mit

1. Das Spitalgelände, unweit vom See

2. Der Arbeitstag beginnt - nach Gebet oder Gesang - mit dem Morgenrapport

3. Gespanntes warten

4. Junge Clinical Officers bereiten ihren Auftritt vor

5. Anschliessend geht's im Gleichschritt zur Visite

6. Schweizer und Zambische Studenten verfolgen die ambulante Sprechstunde von Clinical Officer Mr. Mansa

7. Das Praktikum für Studenten wird von den Universitäten Basel und Zürich anerkannt, die Studenten verbringen eins bis zwei Monate in Kashikishi...

8. ...und dabei entsteht manche feste Freundschaft mit den Spitalärzten

9. Die sommerliche Hitze ist oft quälend, ein Durchzug eine Wohltat

10. Die Kinderstation

11.

12. Manchmal muss die Schwester, wegen der verschiedener Stammessprachen, während der Sprechstunde übersetzen

13. Nach der Visite

14. Männerstation

15. Schwierige Fälle:Verletzung beim Spiel vor vier Monaten...

16. ...Osteomyelitis

17. Schwierige Fälle: gleichzeitige TBC und HIV-Infektion bei einem adoleszenten (s. Lymphknoten am Hals)

18. Schwierige Fälle: ein zehnjähriger Junge ist schwer an Malaria erkrankt

19. Dr. Nenad Pavić im Operationssaal; dank der Solarstromanlage wird er nicht mehr wegen Stromausfalls eine Sektio im Lichte einer Taschenlampe zu Ende führen müssen

20. Auch das Waschen und Sterilisieren der OP-Wäsche kann heute korrekt ausgeführt werden

21. Die Anaesthesie ist zweckmässig

22. Caroline Stade und Dr. Thomas Renz vor ihrem Einsatz

23. Dr. Hans-Ruedi Banderet versucht, einem juvenilen Diabetiker zu einer Insulin-Injektion zu gewinnen. Die Angst ist gross...

24. Dr. Hans-Ruedi Banderet in der Visite auf der Männerstation. Die Administration ist sehr einfach - jeder Patient hat sein "Heftli", darin wird chronologisch alles notiert

25. Prof. Mihael Podvinec in seinem Fach

25. Dr. Thomas Renz in der Visite auf der Pädiatrie

27. Oft sind schwierige Probleme zu lösen. Wo soll die Priorität der Unterstützung liegen? Eine Diskussion vor dem Swiss House

Die meisten Bilder sind Momentaufnahmen unserer Mitglieder mittels Handys oder Amateurkameras. Einzelne Aufnahmen stammen vom Berufsfotograf Florian Nidecker (www.floriannidecker.ch)

24.03.2016

Einweihung der abgeschlossenen technischen Projekte - "Grosser Bahnhof" in Kashikishi im August 2015

1. Alles begann mit einem würdevollen morgendlichen Gottesdienst in der Kirche. Der Grossteil der Bevölkerung ist Christlichen Glaubens, alle Richtungen sind vertreten.

2. Thomas Renz wird aufgerufen, in der Kirche ein Grussbotschaft auszusprechen. Es war ein bewegender Moment

3. Die Kinder tanzten für uns in der Kirche

4. Wir begegneten vielen begeisterten Helfern aus früheren Jahren.

5. Im Bilde sind Herbert Albrecht, Ingenieur und Entwicklungshelfer, welcher die Solaranlage montiert hat (s. Jahresbericht 2015) Im weissen Hemd ist Francis, sein treuer Mitarbeiter, welche als Leiter der Unterhaltsteams (maintenance team) der Solaranlage eine grosse Verantwortung trägt. Er setzt sich enorm ein und wird sehr geschätzt.

6. Begrüssung durch Sister Catherine, der Oberin des polnischen Ordens, welcher Mitbegründer des Spitals ist. Die Hilfe der Sisters ist unschätzbar. Sister Catherine hat mit unserer Unterstützung ein Pharmaziestudium abgeschlossen.

7. Der Rundgang beginnt. Die stolzen Köche haben nun Biogas zur Verfügung. Die Stromunterbrüche in Kashikishi sind sprichwörtlich, nun können sie überbrückt werden

8. Wir lassen uns es nicht nehmen mit unseren Gästen, alt Regierungsrat Moritz Leuenberger und seine Gattin, Architektin Gret Löwensberg, hier ein Bild zu machen. Frau Löwensberg stiftet das Bauprojekt für die neuen Wohnhäuser für das Spitalpersonal

9. Den stellvertretenden Gesundheitsminister kennt unser Team seit Gesprächen in Lusaka

10. Vor dem Wasserturm werden technische Einzelheiten erklärt

11. Die neuen Patiententoiletten

14. Am Biogasbrenner wird N'shima gekocht. Es ist aus dem Mehl der Kasav-Wurzel hergestellt und beinhaltet verschiedene weitere Zutaten. N'shima ist das Nationalgericht Zambiens

15. Das grösste Interesse galt der Solaranlage. In diesem, eigens gebauten Häuschen befinden sich die Speicherbatterien und die Steuerelemente, welche jederzeit par Internet online kontrolliert werden können

16. Blick aus der Luft auf die hundert Quadratmeter grosse Solarpanele der Photovoltaik- Anlage auf den Dächern des Spitals. Die Anlage leistet 15 Kilowatt

17. Die staatliche Stromversorgung liefert nur ein Bruchteil des versprochenen Stromes, Herbert Albrecht ist diesbezüglich enttäuscht und denkt über eine Erweiterung der Solaranlage nach

18. Nur Zeitweise erreicht die Spannung des Stromnetzes normale Werte (blau, unten), und da springt die Solaranlage ein (rot, oben)

19. Die Presse wollte jederzeit Details erfahren

20. Sorgenvoll wird der in die Jahre gekommene Diesel - Stromgenerator begutachtet. Die Solarstromanlage ersetzt zu einen guten Teil seine Dienste, zudem ist Dieselöl in Zambia sehr teuer

22. Container, in welchen wir Hilfe nach Kashikishi geliefert haben, dienen jetzt als kleiner Spitalladen

23. Öffnungszeiten sind variabel, aber hier kann man das meiste kaufen, was man als Patient im Spital braucht

24. Der Bananenhein wächst über den Klärbecken der Abwasseranlage.

27. Kurzer Besuch in der Pflegefachschule, welche wir seit langem unterstützen

28. Besuch im Labor, wo dank der Solarstromversorgung Plasmaprodukte und Chemikalien wieder ununterbrochen gekühlt werden

30. Nun beginnnt die Feier, am sonnigem Nachmittag

31. Die Nationalhymne wird von Jugentlichen mit Inbrunst gesungen.

32. Der stellvertretende Gesundheitsminister meinte, dass nun das Spital ein Vorbild für andere Spitäler mit denselben Problemen sein kann. Das Interesse an der Solarstromversorgung anderer Spitäler war gross.

33. Der Bischof von Mansa spricht

34. Sister Catherine hat das Wort

35. Alt Bundesrat Moritz Leuenberger ergriff das Wort als Privatperson

36. Blick aus dem Publikum

38. Tanz um das Gabentuch

39. Thomas Renz bedankt sich im Namen des Fördervereins

40. Der grosse Moment

44. Die Köche sorgten für dals leibliche Wohl der mehr als drei hundert Gäste

45. Die jungen Spitalangehörigen unterhielten sich bis weit in die Nacht

46. Das Fest gab auch Möglichkeiten zur Besprechung weiterer Projekte. Hier diskutieren Béatrice Dolder und Herr Chanda über das Waisen-Schulprojekt

47. Am nächsten Morgen,noch etwas müde, aber sehr motiviert weiter zu machen

| In den vergangenen vier Jahren konnte das St. Pauls Hospital eine Solarstrom-Anlage, eine neue Wasserversorgung, eine Abwasserentsorgungs-Einrichtung, welche Biogas zu Kochzwecken und Komposterde liefert sowie eine neue Röntgenanlage in Betrieb nehmen. Diese Neuerungen gaben Anlass zu einer grossen, sehr fröhlichen Einweihungsfeier, die von morgens früh bis tief in die Nacht dauerte. Eine Delegation des zambischen Gesundheitsministeriums, Politiker aus der Provinz Luapula, Vertreter der Diözese Mansa sowie Medienleute sind nach Kashikishi gekommen. Von allen Seiten war eine grosse Dankbarkeit gegenüber dem BFV zu spüren. Diese Wertschätzung freut die Vereinsmitglieder und spornt gleichzeitig zu neuen Vorhaben an. Geplant sind eine Erweiterung der Solaranlage, der Bau von Personalwohnungen und ein neues Abfallentsorgungs-Konzept.

06.03.2016

Das soziale Engagement des BFV

1. Die Lehrerschaft

2. Eindrücklicher als eine PowerPoint Präsentation

3. Das Zielpublikum

4. Gespannte Aufmerksamkeit

5. "Sexuelle Gesundheit" wird in die Bevölkerung getragen

6. HIV-Counselling ist eine ernsthafte Angelegenheit - Entspannung tut Not

7. Der technische Dienst des St. Paul Hospital

8. Auf dem Schulhof, gerade sind Ferien angebrochen

9. Vorbereitung zur nächsten Lektion

10. Wir konnten viele Kinder in unser AIDS-Waisen Schulprogramm aufnehmen

11. Catherine Jobin und Jody Stähelin haben im Mai 2016 Seminare und Schulungen von Teams durchgeführt, welche bei Gender basierter und häuslicher Gewalt zur Verfügung stehen sollen. Der Erlebnisbericht und die Seminarunterlagen sind unter "Events" zu finden

12. Schulung von Teams zur Hilfe an Opfer von Gewalt bedeutet langwierige Gruppenarbeit. Catherine ist Juristin und Coach auf dem Gebiet von Gewaltloser Kommunikation.

Diese Bildersammlung soll Einblick in die soziale Arbeit des BFV gewähren: - Jugendorganisation BumiBwesu - Mikrokredit-Projekt (beides im Detail bei www.jumpstartswitzerland.org ) - AIDS-Waisen Schulprojekt - Ausbildung von Personen im Technischem Dienst des Spitals - Hilfe an Betroffene von Gender basierter und von anderen Formen häuslicher Gewalt

11.03.2015

Kashikishi - Land und Leute

1. Kashikishi am Mweru-See, in der Provinz Luapula, ganz im Nordwesten Zambias

2. Fische aus dem Mweru-See waren für die Bevölkerung eine wichtige Eiweissquelle; leider ist der Seee heute überfischt

3. Baden verboten! Der See ist durch Erreger der Bilharziose verseucht

4. Das soziale Leben in Kashikishi funktioniert

5. Das Handy fasziniert auch in Kashikishi

6. Die christliche Kirche spielt eine wichtige Rolle

7.

8. Idylle in Kashikishi

9. Die Nacht senkt sich über Kashikishi

Diese Bildergallerie gibt dem Leser ein Überblick über die Region. Nützliches für Reisende aus der Schweiz: https://www.eda.admin.ch/countries/zambia/en/home.html