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Wie alles begann

Der 1991 gegründete «Basler Förderverein für Medizinische Zusammenarbeit» (BFV), ist ein eingeschworenes Team von fünfzehn bis zwanzig aktiven Spital- und PrivatärztInnen sowie Pflegepersonen aus der Region Basel. Aus dem grossen Bekanntenkreis seiner Mitglieder können für spezielle Projekte jederzeit weitere Spezialisten aus der Medizin oder aus anderen Berufssparten dazugewonnen werden.

In seiner nun fünfundzwanzigjährigen Geschichte haben die Vereinsmitglieder je zwei Langzeitprojekte von zehn respektive acht Jahren Dauer in Lettland sowie in Serbien ausgeführt. In diesen osteuropäischen Partnerschaften war das Vermitteln von Wissen und Fertigkeit von zentraler Bedeutung: Einwöchige, gemeinsam mit den einheimischen Kollegen organisierte Seminare vor Ort und Gastarztaufenthalte in der Region Basel waren die wichtigsten Austauschformen. Die materielle Hilfe kam erst an zweiter Stelle und stand oft in Zusammenhang mit den erlernten Fertigkeiten der Gastärzte.

Ab 2011 lancierten einige Mitglieder ein neues, drittes Projekt in Cimislija in der Republik Moldova, das sich schwerpunktmäßig der Rehabilitationsmedizin widmet.

Anders geartet ist die schon dreiundzwanzig Jahre andauernde Unterstützung des Spitals Kashikishi in Zambia im südlichen Afrika. Mit vielen Hilfestellungen versucht der BFV, das Grundversorgerspital von 200'000 Menschen in Gang zu halten und auszubauen.

Die Eindämmung der AIDS-Epidemie ist den Basler Helfer ein grosses Anliegen: Sie unterstützen fachlich und finanziell das Jugendzentrum Bumi Bwesu, welches die sexuelle und reproduktive Gesundheit Jugendlicher fördert und sich – neu – den Opfer sexueller und häuslicher Gewalt annimmt.

Die Folgen der AIDS-Epidemie sind allgegenwärtig. Seit 2002 unterstützt der BFV eine lokale Initiative mit dem Ziel, einigen der zahlreichen Waisen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Die Kinder sind in verschiedenen Stufen eingeschult, 16 Jugendliche absolvieren derzeit eine höhere Ausbildung und schon manche Pflegefachkräfte, Clinical Officers, Lehrer für Krankenpflege und ein Elektrotechniker haben ihr Studium abgeschlossen.

Folgenden Grundsatz haben wir uns in den vielen Jahren der Vereinstätigkeit erarbeitet:

Respekt vor den Besonderheiten des jeweiligen Landes, ihrer Kultur und ihrer Menschen ist die Grundvoraussetzung der erfolgreichen Arbeit. Kontinuität des Engagements ist die zweite tragende Säule. Aus wachsender Kenntnis von Land und Menschen entstehen über Jahre hinweg gegenseitiges Vertrauen, ein partnerschaftliches Geben und Nehmen und ein Voneinander-Lernen.

Unser Verein ist Mitglied der Dach-Organisation «Medicus Mundi Schweiz» und steht im Austausch mit anderen Hilfsprojekten.